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Franz Frahm-Hessler, Gewitterlandschaft

Franz Frahm-Hessler, Gewitterlandschaft
Franz Frahm-Hessler, Gewitterlandschaft Franz Frahm-Hessler, Gewitterlandschaft Franz Frahm-Hessler, Gewitterlandschaft Franz Frahm-Hessler, Gewitterlandschaft

Gewitterlandschaft, datiert 1984,mit schönen Farben und originalem Künstlerrahmen. Das Gemälde hat Farbapplatzungen und sollte restauriert werden.

Der deutsche Landschaftsmaler und Restaurator Franz Frahm-Hessler wurde 1898 in Hamburg geboren. Er besuchte dort von 1918 bis 1921 die Handwerker- und Kunstgewerbeschule Altona und lernte dort unter anderem unter Berthold Clauss (*1882 – †1969) und Willi Otto Max Lange (*1876 – †1950) kennen, die ihrerseits renommierte Maler und Kunstprofessoren waren. Beide erkannten früh das große Talent Frahm-Hesslers und vermittelten ihm einen Studienplatz am Staatlichen Bauhaus in Dessau, dem damals wie heute weltweit berühmten Ursprungsort der Avantgarde und der Klassischen Moderne. Frahm-Hessler lernte von 1922 bis 1923 am Bauhaus. Seine Lehrer waren die Kunstgrößen Paul Klee (*1879 – †1940) und Johannes Itten (*1888 – †1967).

Die hervorragende Ausbildung und die während der Studienzeit gewonnenen Kontakte erlaubten es Franz Frahm-Hessler, unmittelbar nach Abschluss des Bauhauses als freischaffender Künstler tätig zu sein. Frahm-Hessler lebte und wirkte von 1923 bis 1939 in Hamburg-Altona und in verschiedenen Dörfern in Nordfriesland, unter anderem in Halebüll. Ab 1929 war er Mitglied der norddeutschen Künstlervereinigungen „De Warft“ und „Niederelbe“. In diese Zeit fallen auch zwei umfangreiche Reisen, die seinen späteren Stil nachhaltig prägen sollten. 1931 erhielt Frahm-Hessler ein Stipendium für eine Studienreise nach Florenz, wo er gut ein Jahr blieb. 1935 folgte dann eine ausgiebige Deutschland-Rundreise, die über ein Jahr dauerte und während der Frahm-Hessler alle wichtigen Städte und Regionen besuchte.

Geprägt von der Farbenlehre von Johannes Itten schuf Frahm-Hessler Ideal-Landschaften, bei denen er einen lyrischen Expressionismus zeigt. Nach der Italienreise jedoch wurden seine Werke klassischer und er stellte sie in die altdeutsche Maltradition von Cranach, Altdorfer und Dürer.
1933 bis 1935 schuf Frahm-Hessler die Deckenbemalung und die Schrifttafel für die „Neulandhalle“ im Dieksander Koog bei Marne und von 1939 bis 1941 ließ er sich bei Kurt Wehlte (*1897 – †1973) zum Restaurator weiterbilden.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war er hauptsächlich als Gemälde- und Skulpturenrestaurator beschäftigt und wirkte bei der Neugestaltung von Kircheninnenräumen in Hamburg und Schleswig-Holstein mit. Das prominenteste Beispiel hierfür ist seine Tätigkeit als Restaurator der Epitaphien in der Marienkirche Rendsburg. Er starb 1990 in Hamburg.
Mehrere von Franz Frahm-Hesslers Werken sind in Museen zu finden, so zum Beispiel im Altonaer Museum und im Städtischen Museum Flensburg (Selbstbildnis, 1932 und Rom, Flusswinkel, 1935).

Gegen Aufpreis fertigen wir gerne einen Rahmen nach Kundenwunsch für das Gemälde. Für einen passenden Rahmen schauen Sie gerne unter folgendem Link:

Rahmen nach Maß

Literatur:
Felix Becker und Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Leipzig: Seemann, 1999 [unveränderter Nachdruck der Originalausgabe 1929-1930].
Günther Meißner, K.G. Saur Verlag (Hrsg.): Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. München, Leipzig: K.G. Saur, 1996f.

Maße:
Höhe 69,5 cm mit Rahmen
Breite 78 cm mit Rahmen

Möbel Nr.: GEM906-L
Preis: 650,00€