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Gehöft, sig. „Henry Reuter“

Gehöft, sig. „Henry Reuter“
Gehöft, sig. „Henry Reuter“ Gehöft, sig. „Henry Reuter“ Gehöft, sig. „Henry Reuter“ Gehöft, sig. „Henry Reuter“

Ansicht eines Gehöfts in frühlingshafter Stimmung. Signiert: Henry Reuter. Spätes 19./ frühes 20. Jahrhundert.

Die Epoche der Romantik führte im deutschsprachigen Raum insbesondere in der Literatur eine Vielzahl von zuvor eher unbeachteten Themen ein. Dazu gehört auch eine Hinwendung zum Bäuerlichen und Ländlichen. Auch in der Bildenden Kunst waren Darstellungen von Landszenen, Gehöften oder von auf dem Land lebenden und arbeitenden Menschen beliebte Sujets. Allen voran legte die französische Landschaftsmalerei dabei Wert auf eine naturgetreue Wiedergabe der Szenen unter Berücksichtigung von Jahreszeiten, Witterung oder landestypischer Tracht der abgebildeten Menschen. Auch diesem Gemälde gelingt dies auf ästhetisch ansprechende Weise: Zu sehen sind mehrere Gebäude in ländlichem Stil in einer naturnahen Umgebung. Im Bildvordergrund sind ein Holzstapel, ein Gatter und eine Stallung zu erkennen. Dahinter stehen Bäume; der Kirschbaum in weißer Blüte lässt auf Frühling schließen. Den Hintergrund bestimmen die Reetdächer weiterer Bauernhäuser. Die flächige Farbigkeit vermittelt eine heitere und frühlingshafte Stimmung.

Literatur zur Landschaftsmalerei:

Nils Büttner: Geschichte der Landschaftsmalerei. München: Hirmer, 2006.
Norbert Schneider: Geschichte der Landschaftsmalerei: Vom Spätmittelalter bis Romantik. Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft, 2009.

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